IRISH DANCING

Wir trainieren im wesentlichen drei verschiedene Arten des Irish Dance:
Céilí, Softshoe und Hardshoe.

CÉILÍ

Céilí Der Begriff "Céilí" bedeutete traditionell "fröhliches Beisammensein". Zum Céilí traf sich Jung und Alt, um zu tanzen, zu musizieren und Geschichten zu erzählen, sogar im Freien. Auch heute finden noch Céilíthe in Irland statt, und nicht nur für Touristen.

Céilí-Tänze sind Gemeinschafts- oder Figurentänze, die auf bestimmten Grundschritten und Schrittfolgen basieren. Sie sind leicht zu lernen und machen großen Spaß. Man tanzt sie im Kreis, im Rechteck oder in langer Doppelreihe, paarweise, zu viert oder zu sechst. Beim "Harvest Time Jig" tanzen zum Beispiel zwei Männer mit vier Frauen. Das geht zurück auf die Zeit, als die Männer zur Erntezeit zum Arbeiten unterwegs und somit knapp waren.

SOFTSHOE

Softshoe Vielleicht haben Sie Jean Butler und ihre Kolleginnen schon einmal scheinbar mühelos und leicht wie die Elfen über die Bühne schweben sehen. Das ist Softshoe-Tanz, der, wie der Name schon sagt, nicht mit Stepp-Schuhen getanzt wird.

Obwohl die Softshoe-Tänze als das eigentliche irische Kulturgut angesehen werden, beherrschen durchschnittliche Iren diese Kunst heute kaum noch.

Softshoe-Tanz lebt von Synchronie und Präzision und sieht wirklich nur so mühelos aus!

HARDSHOE

Hardshoe Beim Hardshoe Dancing machen die Füße Musik, und die Schuhe sind die Instrumente. Im Unterschied zum Flamenco oder zum amerikanischen Stepp-Tanz ist für den irischen Hardshoe-Tanz die aufrechte, möglichst unbewegte Haltung des Oberkörpers mit eng anliegenden Armen charakteristisch.

Besonders eindrucksvoll ist die Wirkung, wenn eine größere Anzahl von Tänzern und Tänzerinnen ihre Füße schnell und synchron über die Bühne fliegen lässt, und dabei einen atemberaubenden rhythmischen und sogar melodischen Trommelwirbel erzeugt.

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